Terminanpassungen 2026, Hydrotower-Update & was sonst noch ansteht

März 2026


Ein kurzes Update zur Terminvorschau 2026

Im letzten Beitrag hatte ich euch die geplanten Highlights für 2026 vorgestellt – und wie das so ist mit Plänen: Manchmal kommt es anders als gedacht. Leider müssen wir beim Thema Solarrennen eine wichtige Anpassung vornehmen.

Das Solarrennen Seeland überschneidet sich terminlich mit der Maker Faire Hannover (15.–16. August 2026), und da wir dort als Aussteller fix eingeplant sind, hat die Maker Faire klar Priorität. Die direkte Folge davon: Dieses Jahr werden wir keinen Solarrennwagen für die Formel-S bauen. Das ist schade, aber die Doppelbelastung wäre schlicht nicht machbar gewesen.

Komplett beerdigt ist das Thema aber nicht – es könnte sein, dass es das ein oder andere konzeptionelle Vorarbeit geben wird. Mal schauen, was die Zeit hergibt.


Hydrotower – aktueller Stand

Jetzt aber zu einem Projekt, das gerade richtig Fahrt aufnimmt: dem Hydrotower!

Der Funktionstest des Grundkonzepts ist erfolgreich abgeschlossen – das Prinzip funktioniert, und ich bin sehr zufrieden damit, wie sich das Ganze entwickelt. Die ersten Teile wurden bereits in PETG gedruckt und haben den Praxistest bestanden. PETG ist für ein Hydroponik-Projekt natürlich die richtige Wahl: wasserbeständig, stabil und langlebig.

Momentan liegt das Projekt kurz auf Eis, weil das Filament aufgebraucht ist – neues Material ist aber bereits bestellt (bei 3D-Jack ← Affiliate-Link). Sobald das ankommt, geht es direkt weiter mit den nächsten Teilen und dem Feinschliff am Design.

Ein vollständiger Bericht mit Bildern, Learnings und den gedruckten Komponenten folgt, wenn die nächste Bauphase abgeschlossen ist. Bleibt also dran!


Nebenprojekte: Masterspule & LEGO-Ersatzteile

Weil mir ein Projekt gleichzeitig offensichtlich nie reicht, laufen parallel noch zwei weitere Dinge:

Masterspule mit RFID für den Snapmaker U1 – Ich arbeite an einer Masterspule, die mit wechselbaren RFID-Chips ausgestattet ist. Das Ziel: AzureFilm Refill-Filamente so präparieren, dass sie vom Snapmaker U1 korrekt erkannt werden. Das Design ist bereits zu einem grossen Teil gezeichnet – mehr dazu, sobald die ersten Tests laufen.

LEGO-Ersatzteile für einen Bulldozer von 1986 – Das ist ein kleines Herzensprojekt: Ich drucke Ersatzteile für den LEGO Bulldozer Set 6658 von 1986. Die Schaufel hat damals wohl einiges mitgemacht – jetzt bekommt sie endlich Ersatz. Und weil ich schon mal dabei bin: Es gibt auch gleich ein paar zusätzliche Palettengabeln und ein Raumschild obendrauf. Einfach weil ich es kann. 😄


Ausblick: Was steht noch an?

Baumgeist & Etsy-Shop – Die grüne Variante des beleuchteten Waldgeist-Nachtlichts ist fertig, die blaue Variante ist in Arbeit. Der Etsy-Shop von Let’s build things steht kurz vor dem Launch – ich bin gespannt, wie die ersten Listings ankommen!

Maker Faire Vorbereitungen – Im Juni bin ich als Aussteller an der Maker Faire Solothurn dabei, im August folgt die Maker Faire Hannover. Die Vorbereitungen laufen bereits im Hintergrund, und ich werde euch auf dem Laufenden halten, was ich diesmal mitbringe und zeige.


Stream-Hinweis: Ostern pausieren wir

Über die Osterfeiertage wird es keinen Stream geben – ich gönne mir eine kleine Auszeit. Danach geht’s aber wieder los, und es gibt sicher einiges zu zeigen!


Das war’s für heute – kurzes Update, aber ein wichtiges. Falls ihr Fragen habt, schreibt es gerne in die Kommentare. Ich freue mich immer über den Austausch mit euch!

Bis bald – Let’s build things! 🛠️

Maker Faire Solothurn 2025 – Ich bin dabei!

Vom 28.–29. Juni 2025 jeweils von 10:00–18:00 Uhr findet die Maker Faire Solothurn im Enter Technikwelt, Gewerbestrasse 4, 4552 Derendingen SO statt. Ihr findet mich am Stand 20.

Was euch erwartet

  • Solarrenner von 1985 bis heute – ein kleiner Blick in die Geschichte der sonnenbetriebenen Mobilität.
  • Hands‑on‑Bastelprojekte – vom kleinen Solarflitzer bis zum Programmier‑Minirobot.
  • Live‑Demos & offene Werkbank – baut, lötet und diskutiert direkt mit mir am Stand.

Kommt vorbei, teilt eure Ideen und lasst uns gemeinsam fachsimpeln – ich freue mich auf spannende Gespräche und euren Besuch!


Social Media

Bleibt auf dem Laufenden über weitere interessante Projekte und Updates, indem ihr mir auf meinen sozialen Medien folgt:

Ich freue mich auf eure Besuche und darauf, gemeinsam mit euch spannende Projekte zu realisieren!

Bis bald und happy making!

2025: Ein Jahr voller spannender DIY-Projekte

Ein Neujahrs-Update von Let’s build things

Das neue Jahr steht ganz im Zeichen intelligenter und nachhaltiger Technik-Projekte. Mit meiner Tochter entwickle ich einen smarten Blumentopf – ein perfektes Projekt, um Kinder für Technik zu begeistern.

Unser Solarrenner wird pünktlich zur Rennsaison im Mai einsatzbereit sein. Parallel arbeite ich am SelfBalanceRobot V2, der einige spannende Verbesserungen verspricht.

Events 2025

Die Schweizer Solarrennen-Serie steht fest in meinem Kalender. Als Aussteller werde ich auf der Maker Faire Hannover (23.-24. August) vertreten sein. Die Maker Faire Solothurn (28.-29. Juni) besuche ich definitiv – vielleicht sogar als Aussteller, lasst euch überraschen!

Verfolgt unsere Fortschritte hier im Blog. 2025 wird ein spannendes Maker-Jahr!

Bleibt kreativ und baut fleißig mit!

Selbstbalancierender Robotergeist aus einem alten Hoverboard – Ein DIY-Halloween-Abenteuer

Hey zusammen!

Ich möchte euch von meinem neuesten DIY-Projekt erzählen: dem Bau eines selbstbalancierenden Robotergeists aus einem alten Hoverboard. Dieses Upcycling-Projekt ist perfekt für alle Technikbegeisterten, die sich inspirieren lassen wollen und Spaß daran haben, alten Dingen neues Leben einzuhauchen.

Alles begann damit, dass ich ein altes Hoverboard zerlegt habe. Die Motoren und der Akku waren ideal für mein Vorhaben. Die restliche Elektronik habe ich sicher eingelagert – man weiß ja nie, wann man sie wieder gebrauchen kann. Mit Fusion 360 habe ich das Design für den Robotergeist erstellt. Das CAD-Programm ermöglichte es mir, sowohl das Gehäuse als auch den Kopf des Geists genau nach meinen Vorstellungen zu gestalten.

Die gedruckten Teile aus PETG-Filament habe ich mit meinem FDM-3D-Drucker hergestellt. PETG ist robust und eignet sich hervorragend für Projekte, die Stabilität erfordern. Mit Hilfe von Holzbearbeitungswerkzeugen habe ich zusätzliche Anpassungen vorgenommen und alle Teile zusammengefügt. Die Verkabelung der Komponenten, darunter der ESP32 Mikrocontroller, der MPU6050 Sensor und der ZS-X11H V1 Motortreiber, war der nächste Schritt. Ein 3.3V zu 5V Level Shifter kam zum Einsatz, um die unterschiedlichen Spannungsanforderungen der Bauteile zu berücksichtigen.

Die ersten Tests verliefen nicht ohne Probleme. Beim initialen Versuch habe ich zwei Motortreiber zerstört – ein klassischer Fall von „Versuch und Irrtum“. Doch davon ließ ich mich nicht entmutigen. Ich überarbeitete die 3D-Modelle, druckte einige Teile neu und passte die Konstruktion an. Mit Visual Studio Code und PlatformIO begann ich, die Software für den Roboter zu entwickeln. Ziel war es, dass der Robotergeist selbstständig das Gleichgewicht hält und eventuell sogar gesteuert werden kann.

Der Kopf des Geists, ebenfalls in Fusion 360 entworfen und gedruckt, verleiht dem Roboter nicht nur sein charakteristisches Aussehen, sondern dient auch als zusätzliches Gewicht für ein besseres Balancieren. Nach einigen Anpassungen und Optimierungen balancierte der Roboter tatsächlich recht gut. Die Freude war groß, doch zwei Tage vor Halloween kam der nächste Rückschlag: Beim Einbinden der Hallsensoren in den Regelkreis ging aus ungeklärter Ursache ein Motortreiber kaputt. Ersatzteile hatten eine Lieferzeit von vier bis sechs Wochen, sodass das Projekt für Halloween leider nicht mehr fertiggestellt werden konnte.

https://www.instagram.com/reel/DBpLelJtG6v/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== VIDEO AUF INSTA

Trotz dieser Hindernisse habe ich viel aus dem Projekt gelernt. Ich habe festgestellt, dass das Platzieren von zusätzlichem Gewicht im Kopf das Regelverhalten verbessert. Auch die Positionierung des MPU6050 Sensors spielt eine entscheidende Rolle – je höher er platziert ist, desto genauer arbeitet die Regelung. Für zukünftige Projekte ziehe ich in Betracht, auf einen Teensy 4.0 oder 4.1 Mikrocontroller umzusteigen. Diese bieten eine schnellere Datenverarbeitung, wodurch alle Hallsensoren effizient eingebunden werden können. Zudem ist es wichtig, das Gewicht gleichmäßig auf der Bodenplatte zu verteilen, um ein Kippen nach vorne oder hinten zu vermeiden.

Aktuell ist das Projekt auf Eis gelegt, da ich mich nun auf den Bau von Weihnachtsgeschenken und die Konstruktion eines Solar-Rennautos konzentriere. Mehr dazu wird es bald hier im Blog geben! Ich plane jedoch, den Robotergeist im nächsten Sommer weiterzuentwickeln und die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen.

Abschließend kann ich sagen, dass dieses Upcycling-Projekt trotz der Schwierigkeiten eine bereichernde Erfahrung war. Es zeigt, wie man mit Kreativität und technischem Know-how aus alten Geräten etwas Neues und Spannendes schaffen kann. Ich hoffe, meine Erfahrungen inspirieren euch zu eigenen DIY-Projekten und ihr habt genauso viel Freude daran wie ich.

Wenn ihr Fragen habt oder eure eigenen Erfahrungen teilen möchtet, schreibt es gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf den Austausch mit euch!

Bis zum nächsten Mal und bleibt kreativ!

Rückblick Solarrennseason 2024

Zusammenfassung der diesjährigen Rennsaison der Formel-S

Die diesjährige Rennsaison der Formel-S war trotz begrenzter Rennen aufregend und lehrreich. Leider fanden in diesem Jahr nur zwei offene Rennen statt: der Solarcup Wil am 25. Juni in Wil und der Solarcup Seeland am 15. Juli in Brügg.

Unsere Teilnahme mit dem Unicorn V2

Wir traten bei beiden Rennen mit unserem Fahrzeug, dem Unicorn V2, an und konnten sowohl in Wil als auch in Brügg den zweiten Platz im Schönheitswettbewerb gewinnen! In Wil wurde dieser Preis durch eine Zuschauerbefragung ermittelt, während in Brügg eine Jury die Entscheidung traf.

Solarcup Wil

Da wir bereits im Vorjahr am Solarcup Wil teilgenommen hatten, waren wir mit dem Prozedere vor Ort vertraut. Anmeldung, Registrierung, Rennablauf und Start waren uns bekannt, was uns einen gewissen Vorteil verschaffte.

Solarcup Seeland in Brügg

Der Solarcup Seeland in Brügg war für uns eine neue Erfahrung. Überraschend war vor allem der Turnierablauf: Es gab Gruppierungen und im Anschluss ein Knockout-System. Besonders ungewöhnlich war die Startmethode: Die Fahrzeuge wurden eingeschaltet und die angetriebene Achse frei in der Luft gehalten. Beim Startsignal wurde die Achse einfach fallen gelassen. In Wil gibt es hingegen eine spezielle Startvorrichtung, in der die Wagen eingestellt werden. Auf diese Besonderheit müssen wir uns im nächsten Jahr besser vorbereiten.

Herausforderungen und Erfolge

Unser Unicorn V2 war primär darauf ausgelegt, den Schönheitspreis zu gewinnen, was uns auch gelungen ist. Leider hatten wir bei den Rennen selbst keinen Erfolg, da technische Probleme auftraten. Trotz dieser Herausforderungen hatten wir viel Spaß und konnten zahlreiche Ideen für das Unicorn V3 sammeln, das in der Saison 2025 an den Start gehen wird.

Begleite uns auf unserer Reise

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mich hier auf dem Blog, bei Twitch, eventuell auch auf YouTube und ganz sicher bei Instagram beim Entwicklungsprozess begleiten.

Bis dahin: Let’s Build Things! 😛